2018, eine Jahresbilanz in Zahlen

Wenn ich könnte, würde ich dem Jahr 2018 gerne den Mittelfinger zeigen. Ich will gar nicht davon anfangen, was für ein Drama alleine Weihnachten war. An dieser Stelle nun eine Auflistung in Zahlen.

Negativ Hitliste 2018

Migränetage: 209 d von 355 d

Migränestunden: 2387 h von 8520 h

Medikationstage: 51 d von 355 d

Cortisoninfusionen wegen Status Migraenosus: 2

gescheiterte Profilaxeversuche: 4 von 5 (Nr. 5 läuft noch)

Krankentage: 6 von 12 Monaten

Krankenhaustage: 23 d

Finanzieller Verlust durch wirkungslose Therapieversuche: ca. 2000 Euro

geplatzte Urlaube: 3 von 5 (finanzieller Verlust ca. 1000 Euro)

 

Gab es denn auch was Positives? Naja gut, ein bisschen was gab es doch.

Ich habe durch meine Krankenhausaufenthalte einige unglaublich nette Menschen kennengelernt, mit denen ich immer noch, wenn auch nur über whats app, Kontakt habe. Mit meinen “Zimmermitbewohnerinnen” habe ich mich schon nach ein paar Tagen wie in einer WG gefühlt. Wir haben oft auf unseren Betten gelegen und rumgealbert.

Ich bin meinen Eltern nähergekommen. Die meisten meiner Freunde sind noch immer da, auch wenn ich ständig Verabredungen absagen muss oder wir uns monatelang nicht sehen. Meine Kolleg*innen stehen weiterhin zu mir und sind nicht verärgert, weil sie meine Arbeit jetzt mitmachen müssen. Überhaupt habe ich das große Glück, dass mir sehr viel Verständnis für meine Situation entgegengebracht wird. Im Frühjahr hat ein Urlaub mit einer lieben Freundin noch geklappt und wir hatten eine tolle Wanderwoche in der Sächsischen Schweiz bei traumhaftem Wetter. Ich habe im Sommer mit dem regelmäßigen Meditieren angefangen. Ich habe diesen Blog gestartet. Ich habe meine Yogapraxis und Theorie enorm vertieft. Durch die Botoxtherapie habe ich gerade keine Zornesfalte mehr auf der Stirn. Ich brauche keinen Input von außen mehr, um zufrieden zu sein. Gerade im Moment freue mich schon über so banale Dinge, wie einen Spaziergang machen und das Haus verlassen zu können.

Und Vorsätze fürs neue Jahr? Ich würde sagen die Hoffnung nicht verlieren, dass es auch wieder besser wird.

Komm gut ins neue Jahr!

 

 

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